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Entstehung
des Wagrams:
Der
Name Wagram stammt vom althochdeutschen "Wogenrain", also vom Rand der
Wogen (Wellen) der Donau, welche ein breites Tal (Tullnerfeld) in die Landschaft
schnitt. Somit entstand eine bis zu 20 Meter hohe "Flussterrasse" -
eine markante Geländestufe, die das Wagramland vom Tullnerfeld trennt.
Das
Wagramland
zeigt den Charakter eines flachwelligen Hügellandes mit grabenartig
eingeschnittenen (Trocken-) Tälern.
Eine
bis zu 8 Meter mächtige eiszeitliche
Lößschicht
bedeckt dort ebenfalls eiszeitlicher Donauschotter. Die
hervorragenden Schwarzerdeböden (oberste Schicht) und das warme, trockene pannonische Klima
begünstigen den Anbau aller Feldfrüchte, v.a. aber den Weinbau. Die geringen
Waldflächen (die Au des Krampugraben ist ein solcher!) gehören dem
pannonischen Eichenbezirk an.
Der
Boden des Wagramlandes, der Löß, bietet besonders günstige Bedingungen für den
Anbau von Weinkulturen, da er für die Wurzeln der Rebstöcke leicht zu
durchdringen (weil sehr weich) ist und dennoch genügend Wasservorrat und
Nährstoffe für das Gedingen des Weines bietet.
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